Lizenzübersicht
Open-Source-Lizenzen im Überblick — was du darfst, musst und was nicht.
MIT License
Die permissivste Standardlizenz. Erlaubt fast alles, solange der Urheberrechtsvermerk beibehalten wird.
Kommerzielle Nutzung, Modifikation, Verteilung, Private Nutzung
Lizenz- und Urheberrechtsvermerk beibehalten
Haftung des Autors
Apache License 2.0
Ähnlich permissiv wie MIT, aber mit explizitem Patent-Grant. Ideal für Unternehmen.
Kommerzielle Nutzung, Modifikation, Verteilung, Patent-Nutzung
Lizenz beibehalten, Änderungen dokumentieren
Markennutzung, Haftung
GNU General Public License v3
Copyleft-Lizenz: Abgeleitete Werke müssen ebenfalls unter GPL veröffentlicht werden. Schützt die Freiheit der Software.
Kommerzielle Nutzung, Modifikation, Verteilung
Quellcode veröffentlichen, gleiche Lizenz nutzen
Haftung, proprietäre Sublizenzierung
GNU Affero General Public License v3
Wie GPL, aber auch für Server-Software: Wenn du die Software über ein Netzwerk anbietest, musst du den Quellcode bereitstellen.
Kommerzielle Nutzung, Modifikation, Verteilung
Quellcode bereitstellen (auch bei Netzwerk-Nutzung)
Haftung, proprietäre Sublizenzierung
GNU Lesser General Public License v3
Schwächeres Copyleft: Die Bibliothek bleibt frei, aber Programme die sie nutzen dürfen proprietär sein.
Kommerzielle Nutzung, Verknüpfung mit proprietärem Code
Änderungen an der Bibliothek veröffentlichen
Haftung
Mozilla Public License 2.0
File-Level-Copyleft: Geänderte Dateien müssen unter MPL bleiben, neue Dateien können proprietär sein.
Kommerzielle Nutzung, Modifikation, Mischen mit proprietärem Code
Geänderte MPL-Dateien offenlegen
Haftung, Markennutzung
BSD License
Sehr permissiv, ähnlich wie MIT. Die 3-Clause-Variante verbietet zusätzlich die Nutzung des Projektnamens zur Werbung.
Kommerzielle Nutzung, Modifikation, Verteilung
Urheberrechtsvermerk beibehalten
Haftung