Selbst Hosten

Warum du deine eigene Infrastruktur betreiben solltest — und wie du anfängst.

Warum Self-Hosting?

Datenschutz & Privatsphäre: Deine Daten liegen auf deinen Servern. Kein Drittanbieter hat Zugriff auf deine E-Mails, Dateien oder Nachrichten.

Volle Kontrolle: Du entscheidest über Updates, Konfiguration und Zugriff. Keine unerwarteten Änderungen der Nutzungsbedingungen.

Kostenersparnis: Viele FOSS-Tools sind kostenlos. Die einzigen Kosten sind Server-Betriebskosten, die oft günstiger sind als SaaS-Abonnements.

Digitale Souveränität: Du bist nicht von einem einzelnen Anbieter abhängig. Keine Vendor-Lock-in-Probleme.

Lerneffekt: Self-Hosting vermittelt wertvolles Wissen über Netzwerke, Server-Administration und IT-Sicherheit.

Wie starte ich?

1

Server wählen

Starte mit einem günstigen VPS (Virtual Private Server) bei Hetzner, Netcup oder Contabo. Ein Server mit 2 vCPU, 4 GB RAM reicht für viele Dienste.

2

Betriebssystem installieren

Installiere ein Linux-System wie Ubuntu Server oder Debian. Die meisten FOSS-Tools laufen auf Linux am besten.

3

Docker installieren

Docker macht die Installation der meisten FOSS-Dienste zum Kinderspiel. Ein docker compose up -d reicht oft aus.

4

Reverse Proxy einrichten

Nutze Caddy, Traefik oder Nginx als Reverse Proxy, um mehrere Dienste unter einer Domain mit automatischem HTTPS zu betreiben.

5

Backups nicht vergessen!

Richte automatische Backups ein, z.B. mit Restic oder BorgBackup. Teste regelmäßig die Wiederherstellung.

Empfohlener Starter-Stack

Anwendung FOSS-Lösung Ersetzt
Cloud-Speicher Nextcloud Google Drive, Dropbox
Passwörter Vaultwarden LastPass, 1Password
Chat Element/Matrix Slack, Teams
Monitoring Uptime Kuma Pingdom, StatusCake
Analytics Umami Google Analytics
DNS/Adblock Pi-hole Google DNS