Warum Self-Hosting?
Datenschutz & Privatsphäre: Deine Daten liegen auf deinen Servern. Kein Drittanbieter hat Zugriff auf deine E-Mails, Dateien oder Nachrichten.
Volle Kontrolle: Du entscheidest über Updates, Konfiguration und Zugriff. Keine unerwarteten Änderungen der Nutzungsbedingungen.
Kostenersparnis: Viele FOSS-Tools sind kostenlos. Die einzigen Kosten sind Server-Betriebskosten, die oft günstiger sind als SaaS-Abonnements.
Digitale Souveränität: Du bist nicht von einem einzelnen Anbieter abhängig. Keine Vendor-Lock-in-Probleme.
Lerneffekt: Self-Hosting vermittelt wertvolles Wissen über Netzwerke, Server-Administration und IT-Sicherheit.
Wie starte ich?
Server wählen
Starte mit einem günstigen VPS (Virtual Private Server) bei Hetzner, Netcup oder Contabo. Ein Server mit 2 vCPU, 4 GB RAM reicht für viele Dienste.
Betriebssystem installieren
Installiere ein Linux-System wie Ubuntu Server oder Debian. Die meisten FOSS-Tools laufen auf Linux am besten.
Docker installieren
Docker macht die Installation der meisten FOSS-Dienste zum Kinderspiel. Ein docker compose up -d reicht oft aus.
Reverse Proxy einrichten
Nutze Caddy, Traefik oder Nginx als Reverse Proxy, um mehrere Dienste unter einer Domain mit automatischem HTTPS zu betreiben.
Backups nicht vergessen!
Richte automatische Backups ein, z.B. mit Restic oder BorgBackup. Teste regelmäßig die Wiederherstellung.
Empfohlener Starter-Stack
| Anwendung | FOSS-Lösung | Ersetzt |
|---|---|---|
| Cloud-Speicher | Nextcloud | Google Drive, Dropbox |
| Passwörter | Vaultwarden | LastPass, 1Password |
| Chat | Element/Matrix | Slack, Teams |
| Monitoring | Uptime Kuma | Pingdom, StatusCake |
| Analytics | Umami | Google Analytics |
| DNS/Adblock | Pi-hole | Google DNS |